Linea

LINEA | New York · Amsterdam · Genova

[Premiere Bern | 31. Mai 2018, 20.00 Uhr]

Aufführungsdaten
Grosse Halle Reitschule Bern | 31. Mai & 1. Juni 2018 | 20:00
Museum Tinguely Basel | 21. & 23. Juni 2018 | 20:30
Lokremise St. Gallen | 2. Juli 2018 | 20:30
Gran Rex Cinema Locarno | 10. Oktober 2018 | 20:00
Teatro della Tosse Genua | 12. & 13. Oktober 2018 | 20:00

«Linea» beschäftigt sich mit dem Kosmos «Stadt» und kreist aus unterschiedlichen Perspektiven um die Hafenstädte New York, Amsterdam und Genua. Die Hafenstadt als Tor zur Welt fasziniert und inspiriert bis heute. Stetig in Bewegung und im fortwährenden inneren Wandel, ist sie ein Ort des Handels und Austauschs, ein Ort, an dem unterschiedliche Menschen und Meinungen, Kulturen und Lebensformen aufeinandertreffen, ein Ort des Kommens und Gehens.

«Linea» rückt mit dem Hörstück «Zena» (Uraufführung) von Fred Frith und den zwei Kurzfilmen «Manhatta» (Charles Sheeler / Paul Strand) und «Regen» (Joris Ivens / Mannus Franken) aus dem Genre der «City Symphonies» der 20er Jahre die Stadt als Protagonistin ins Zentrum.

Stadtklänge und Klangbilder, Stadtbilder und Bilderklänge erzählen in assoziativer Form vom «Spirit» der Stadt, von Atmosphären und Ingredienzen, von Tempi und Dynamiken, von kultureller Vielfalt und Verdichtung, von Menschen und Geschichten der Stadt, vom Kommen und Gehen. In einem poetisch-kontrastierenden Dialog zwischen Realität, Erinnerung und Fiktion eröffnen sich im Perspektivenwechsel von Hör- und Sichtbarem kaleidoskopartig ineinandergreifende Welten.

«Linea» setzt sich mit akustischen und visuellen Eindrücken auseinander, die im Zuge der Modernisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts für die neue, urbane Erfahrung standen, entsprechend die künstlerischen Ausdrucksformen beeinflussten und in unsere Zeit nachhallen.

«Linea» greift mit den zwei Avantgarde-Stummfilmen der 20er Jahre wichtige Zeitdokumente auf, die als experimentelle Dokumentarfilme die alltägliche Dynamik des urbanen Lebens der Metropolen porträtieren.

«Linea» spielt in einer Rauminstallation, erweitert in der Wechselwirkung von Musik, Live-Elektronik, Film und Projektion spielfreudig Räume und umspült das Publikum mit mannigfaltigen Sinneseindrücken.

«Linea» stammt von der Berner Musikerin und Performerin Karin Jampen und wurde während dem Atelierstipendium der Stadt Bern und der Städtekonferenz Kultur (SKK) in Genua entworfen.